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Das geht aus dem am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushalt 2010 hervor. Der Kulturhaushalt liegt insgesamt bei rund 1,2 Milliarden Euro. Seit seinem Amtsantritt habe
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) damit eine Steigerung der Kulturausgaben von zehn Prozent erreichen können, betonte das Bundespresseamt.
Hinzu kämen 2010 etwa 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II unter anderem für den Berliner Martin-Gropius-Bau und die Stiftung Bauhaus Dessau. Darüber hinaus werden aus dem
Sonderinvestitionsprogramm Kultur insgesamt 400 Millionen Euro weitere Mittel zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel für die Klassik Stiftung Weimar und die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten.
"Es ist ein wichtiges Signal für die Kultur in unserem Land, dass der Bund trotz Finanz- und Wirtschaftskrise den Kurs der Steigerungen im Kulturbereich gehalten hat und so mit gutem
Beispiel für Länder und Kommunen vorangeht", sagte Neumann am Mittwoch und spielte damit auf die Haushalts- und Finanznöte in den Kommunen angesichts einbrechender Steuereinnahmen
an, die zum Teil bereits zu Sparankündigungen auch im Kulturbereich geführt haben.
Neumann will die Mittel für den Schwerpunkt "Kulturelle Bildung" um über eine Million Euro erhöhen, unter anderem für das Projekt "Netz für Kinder". Die vom Bund und den
Ländern getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz erhält jährlich 5 Millionen Euro mehr, von denen der Bund 3,75 Millionen übernimmt. Der Etat der Deutschen
Nationalbibliothek erhöht sich um 2 Millionen Euro. Die Bayreuther Festspiele erhalten rund 600 000 Euro und die Rundfunk-Orchester und Chöre GmbH in Berlin 2,1 Millionen Euro
zusätzliche Förderung.
dpa
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