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Die Bühne im Bodensee mit einem riesigen "Tosca"-Auge im Hintergrund sei eine "einzigartige Location", die seine Erwartungen bei weitem übertreffe, sagte Callum McDougall am Freitag in
Bregenz. "Normalerweise haben wir zuerst die Geschichte zum Film und machen dann das Bild dazu." Nun sei es umgekehrt. Die Geschichte werde an die Oper "Tosca" von Giacomo Puccini und das
Bühnenbild angepasst. Die Zusammenarbeit mit den Festspielen funktioniere "perfekt".
"Tosca"-Regisseur Philipp Himmelmann betonte, es gebe in der ganzen Opernwelt kein Werk, das "einem Thriller so nahekommt wie 'Tosca'". Die Oper handle ebenso wie die Bond-Filme von Macht, Geld,
Sex und Mord, "Elemente, die bestens zueinander passen". Ob am Ende die jeweiligen Parts aus Oper und Film zusammenpassen, sei erst hinterher festzustellen, sagte Himmelmann. Die
ausgewählten Szenen würden gemeinsam mit den Film-Kollegen "erst während der Dreharbeiten entwickelt".
Die Dreharbeiten haben am Dienstag begonnen. Das Gelände rund um das Festspielhaus und die Seebühne werden laut McDougall jede Nacht abgesperrt. Den Hauptdarsteller Daniel Craig
bekämen nur die Statisten und Schauspieler zu sehen. Am Sonntagabend und in den drei darauffolgenden Nächten werden die Dreharbeiten auf der Seebühne fortgesetzt.
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