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Unter der Überschrift „Wer nagt, gewinnt“ schreibt Ulrich Amling im Tagesspiegel unter anderem: Neuenfels folgt bei seiner Regie nicht – wie vielleicht
erwartet – den Spuren des Wagner-Missbrauchs. Die Tatsache, dass Hitler „Lohengrin“ liebte, macht ihn höchstens noch entschlossener, Wagner als radikalen Aufklärer zu
inszenieren. Einen, der alles zerlegt und gegen alles bloß Weihevolle anrennt. Für Neuenfels ist Wagner nicht Affirmation, sondern Analyse, selbst wenn 100 Mann aus voller Kehle
„Heil!“ singen.
Der Kraft der „Lohengrin“-Chöre vertraut der Regisseur unbedingt, sie sind musikalische Bühnenarchitektur, halten die Zeit an und tragen dazu den Keim in sich, aus dem
Rattendasein auszubrechen und das Menschsein zu erringen – was immer das in seiner Konsequenz bedeuten mag. 700 Kostüme hat Reinhard von der Thannen für diese Metamorphose
schneidern lassen, schwarze und weiße Ratten mit langen Schwänzen, rosafarbenen Nachwuchs, darunter eine Schicht Fräcke und Kleider zu Nagergliedmaßen, durch die dann und
wann ein Zittern der Erregung fährt.
... Mit nimmermüder Begeisterung sucht er (Andris Nelsons, Anm. d. Red.) einen feinen, endlosen Faden zu spinnen. Die koordinatorische Wahnsinnstat, bereits beim Hügel-Debüt, nach
gerade mal vier Proben im gedeckelten Orchestergraben, eine klare Klangvorstellung durchzusetzen, hat ihm schon vor der Premiere große Achtung eingebracht. Das Festspielorchester spielt
traumhaft diesseitig, wach statt narkotisiert, ohne jeden Schwulst. Eine Auffassung, der sich Regie und Dirigent gleichermaßen verschrieben haben.
Neuenfels und sein Dirigent Andris Nelsons haben das Glück, mit Eberhard Friedrich den langjährigen Chordirektor der Bayreuther Festspiele unerschütterlich an ihrer Seite zu
wissen. Ohne ihn wäre dieser szenische Großeinsatz undenkbar, der musikalisch schlicht nicht zu überbieten ist.
Und die doch einer bricht, der Star. Jonas Kaufmann vermittelt bei seinem Bayreuth-Debüt eine große Abwesenheit. Drückt sein Spiel in jedem Augenblick modische Distanz zum
Geschehen aus, bleibt seine Stimme eine einzige Projektionsfläche ... Wie aus einem Bauchredner dringt sein Schwanen-Dank, ein auf Effekt gedimmter breit im Rachen sitzender Klang,
körperlos, unbelebt und unverbunden mit seinem ebenso kalkulierten Ausfahren heldischer Vokalkraft. Kaufmanns Organ gleicht Edelmetallen, die je perfekter, desto weniger mit ihrer Umgebung
reagieren wollen. Dieser Lohengrin ist aus Eitelkeit musikalisch unberührbar und droht Neuenfels’ Regie zu entwaffnen.
... Neuenfels’ „Lohengrin“ ist eine große Liebestat. Es möge nicht seine letzte sein, bitte!
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Peter Uehling meint in der Berliner Zeitung über die Sänger: Annette Dasch entwickelt die Partie aus dem lyrisch fokussierten Ton. Dabei hält sie eine wunderbare
Balance zwischen Deklamation und Melos; die ungemein präzisen Ausdrucksnuancen, die sie dabei entdeckt, wiegen mehrfach auf, was ihrer Stimme an dramatischen Extremen fehlen mag. Jonas
Kaufmann ist ein Lohengrin, wie man ihn sich immer gewünscht und doch kaum je gehört hat. Ein nachdenklicher, dunkler Tenor, der nie schreit, sondern immer singt, und das auch mit einem
so mühelosen wie effektvollen Piano: Das erste „Nie sollst du mich befragen“ richtet er fast entschuldigend an Elsa; erst beim zweiten wird er dringlicher. Und wie Kaufmann die
Gralserzählung im dritten Aufzug über die wortreiche Deklamation hinweg als großen dynamischen Zug bis zur Preisgabe seines Namens aufbaut – das war eine Sternstunde, wie
sie die Annalen des Bayreuther Festspielhauses wohl seit Jahrzehnten nicht mehr verzeichnen konnten ... Andris Nelsons dirigierte geradezu sensationell gearbeitete Rezitative, in denen sich Georg
Zeppenfeld als vielfältig artikulierender König Heinrich empfahl. Nelsons ließ das Festspiel-Orchester differenzierte Farben auftragen, um durch die gedeckelte Akustik etwas von
den Instrumentationswundern der Partitur zu vermitteln. Dennoch hörte man kein Gedonner.
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Reinhard J. Brembeck kommt in der Süddeutschen Zeitung unter anderem zu folgender Einschätzung: Fürs Leichte ist vor allem der junge, aber als Star gehandelte Dirigent
Andris Nelsons zuständig. Mag der zur Aufklärung berufene Regisseur schon kein märchenhaftes Mythengewaber, so tut es ihm Nelsons gleich. Er knetet den Klang gleichmäßig
fein durch, er entwirft eine einheitlich gearbeitete Orchestererzählung, aus der die schönen Stellen gar nicht besonders hervorstechen, weil jeder Takt musikantisch flüssig
gearbeitet ist, weil kein Übergang und kein Bruch als solcher ausgestellt wird. Selbst das krachige Vorspiel zum III. Akt, in dem Nelsons die Triumphmelodie gleichberechtigt gegen die
brandungsmäßig wallenden Streicher stellt, wirkt nicht als aus dem Rahmen fallender Reißer ... Nelsons begleitet die Sänger derart nobel, so dass er sich die
Möglichkeit verstellt, das Bühnengeschehen anzutreiben, zu lenken, zu formen. Diese Dezenz aber und die Abneigung gegen das Mythische könnten Grund dafür sein, dass der
Dirigent beim Schlussapplaus eher als nebensächlich abgefertigt wird. Dabei gehört dieses Dirigat zum Bayreuth-Besten der letzten Jahre, neben Christian Thielemanns
„Meistersingern“ und dem „Parsifal“ von Pierre Boulez.
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Hier das Urteil von Peter Hagmann in der Neuen Züricher Zeitung: Wo er auftaucht, gibt es Ärger. Jetzt zum Beispiel bei den Bayreuther Festspielen, wo Hans Neuenfels, der
Altmeister des deutschen Regietheaters, noch auf den Wunsch des verstorbenen Wolfgang Wagner hin „Lohengrin“ ... aufbereitet hat. Selten ist eine derart geschlossene, derart donnernde
Ablehnung zu erleben, wie sie Neuenfels im Bayreuther Festspielhaus zuteil wurde. Die Verächter der interpretierenden Inszenierung scheinen sich da mit deren Verfechtern zusammengetan zu
haben – und in der Tat hat es von Neuenfels schon wesentlich überzeugendere Arbeiten gegeben ... Wenn an „Lohengrin“ gemäkelt wird, und es wird gemäkelt, dann
meist des enthusiastischen Tonfalls, der bombastischen Aufschwünge und der nationalstaatlichen Bezüge wegen. Das war natürlich auch Neuenfels ein Stein des Anstosses – an den
er freilich nur zu gerne angestossen ist. Zusammen mit seinem Ausstatter Reinhard von der Thannen, der hier aus dem Vollen schöpfen durfte, begegnete er dem Problem durch Distanzierungen im
Geist des epischen Theaters und, vor allem, durch eine radikal brechende Verkleidung des Stücks. Nicht nur wurden immer wieder belehrende Schrifttafeln herabgesenkt, der ... Chor waren auch
keine Männer und Frauen, sondern Ratten schwarz und weiss, mit Schnauzen und blinkenden Augenlichtern, mit dicken nackten Schwänzen, mit enormen Füssen und beständig bewegten
Vorderpfoten. Dabei konnten sich die Chormitglieder dieser Verkleidung auf offener Bühne entledigen, worauf die leeren Kostüme an Kleiderhaken in den Schnürboden hinaufgezogen
wurden – ein in seiner Problematik grandioses Theaterbild, das leider zweimal verwendet wurde ... Sehr appetitlich nahm sich diese Verkleidung nicht aus, zu Erheiterung taugte sie aber da
und dort – das Aufbegehren gegen Ernst und Feierlichkeit gehört zu den Ingredienzien des althergebrachten Regietheaters ... Und als am Ende des ersten Aufzugs der in den Debatten ums
Regietheater fast zu Tode diskutierte Schwan, der hier in voller Würde auftreten darf, als arg gerupfte Kreatur von oben herabschwebte, wurde da noch eines kräftig draufgegeben. Aber
gewiss ist es mit dem Witz nicht getan, und mit dem Mittel der Distanzierung auch nicht. Dass es gerade Ratten sind, von deren rücksichtsloser Gefrässigkeit Gottfried Benn in einem im
Programmheft abgedruckten Gedicht schreibt, ist natürlich auch ein Stück jener Kritik an den herrschenden Verhältnissen, die heute so wenig mehr gilt. Es ist die Metapher für
die nichts als das eigene Wohl kennende Gesellschaft, vor der sich die Geschichte um den unbekannten Ritter Lohengrin abspielt.
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Werner Theurich bilanziert die Neuinszenierung für Spiegel online unter anderem so: Der Mensch: ein Laborversuch! Wir sind alle nur Ratten in der Falle einer höheren,
anonymen Macht, die uns in Seuchenanzügen und mit Spritzen kontrolliert. Das Beste, worauf wir hoffen können, ist ein weißer Schwanen-Ritter, der das Heil bringt ... Alles wieder
hübsch provokant in Bayreuth 2010, und der schillernde Buhmann heißt in diesem Jahr Hans Neuenfels, altgedienter Regie-Titan und lustvoller Zertrümmerer von vermeintlich
verlässlichen Opernstoffen. Seine neue „Lohengrin“-Inszenierung bei den Wagner-Festspielen bringt eine Menge putziger Nagetiere auf die Bühne, die die menschliche
Gesellschaft, aber auch den Umgang mit ersehnten Rettern karikieren. Leider sind Ratten als Symbole gefährlich wohlfeil und ihr Profil vielfach abgekaut, weshalb einiges an diesem Abend in
die große „Nett- gemeint“-Kiste der Regietheater-Plattitüden rutschte ... Allen voran hat Titelheld Jonas Kaufmann sein Päckchen zu tragen. Der Bayreuth-Debütant
kann die Partie quasi im Schlaf singen und besitzt obendrein eine schauspielerische Bühnenpräsenz, die als einzigartig gelten kann. Wie er gleich zu Beginn mit einem rohen Kraftakt
vorausdeutend und kräftig schiebend den Bühnenraum vertieft, das setzt ein sehr plakatives Zeichen ... Die Ratten als wohl organisiertes soziales System sind der visuelle Kern von
Neuenfels’ Inszenierung, und der bildermächtige Regisseur dekliniert die ironische Tiermetapher fleißig durch die Handlung. Allzu menschlich und geradezu idyllisch, wenn die
Rat-Society zur Feier der Lohengrin-Ankunft die Fell-Uniformen ablegt und sich bürgerlich fein macht – mit Anzug und Hut, aber die Rattenfinger und -füße bleiben. Man ist
halt verrattet bis zum Kern. Die Uniformen werden wie weiland in den ruhrpöttischen Kohlengruben am Haken nach oben gezogen ... Neuenfels’ Kostümbildner und Bühnenmeister
Reinhard von der Thannen hat die ganzen hübschen Outfits gestaltet, ihr Witz und ihre Ironie sorgten immer wieder für Lacher im Publikum: Ob wunderbunte
Fünfziger-Jahre-Kostüme, grellgelbe Freizeitanzüge oder verspielte Jung-Ratten in Rosa – alles geriet herrlich burlesk, aber auch ein wenig platt.
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Hier Auszüge der Kritik von Manuel Brug in der Welt: Der König ist der Rattenherrscher, menschlich, Georg Zeppenfeld verleiht ihm mit flexiblem Bassbariton
Gerührtheit, auch Ängstlichkeit. Er ist ein verzagter Souverän, der irrt und stürzt. Dieser ganz ohne Verklärungsglanz und Übergröße auskommende
Lohengrin, dem Jonas Kaufmann zudem jeden Tenorstrahl nimmt, will nur eines: Elsa helfen, ihr nah sein. Sie ist eine passive Schmerzensfrau, die blind folgt, nichts versteht, alles falsch macht.
Beide Bayreuth-Debütanten, Kaufmann und Annette Dasch, singen merkwürdig verklemmt, unfrei, sie kommen auch stimmlich nicht zueinander. Dasch gibt alles, was sie hat, das ist aufrecht
und ehrlich – aber ein Quäntchen zu wenig. Während die Guten fortwährend um Harmonie und Einsein ringen, auch um einen Glauben, den das Laborpersonal in Gestalt eines Kreuzes
nicht zulassen will, sind sich die Bösen in ihrer Mission nahe ... Die schrille, keifende Ortrud der Evelyn Herlitzius und der solide, erst kurz vor der Premiere eingewechselte Telramund
Hans-Joachim Ketelsen schmiegen sich aneinander, wobei Ortrud dominiert. Eine nihilistische Entertainerin ... Elsa bleibt die Unperson. Anrührend wird sie erst, als sie Lohengrin verloren
hat, als die Tragweite ihres Fragens bewusst wird. Dann muss sie sich die Gralserzählung in aller Deutlichkeit des Versäumten gefallen lassen. Neuenfels, spielerisch und didaktisch
zugleich, inszeniert sie illusionslos einfach als heillose Predigt vor aufscheinendem Fragezeichen. Schließlich fällt Elsa, ganz nach Wagners Wille, „entseelt“ zu Boden,
wie alle anderen auch; nur Lohengrin verharrt. Bruder Gottfried, ein blutiges Baby, schlüpft aus einem Schwanenei. Gottfried zerreißt nun die Nabelschnur. Neustart.
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Für die Frankfurter Rundschau schreibt Hans-Jürgen Linke: Hans Neuenfels sieht Wagners „Lohengrin“ nicht nur als Drama zwischen fünf Hauptfiguren, sondern
zusätzlich als eines, das von diesen fünf Figuren für das Volk aufgeführt wird, das immer und überall zuschaut. Jeder Lebensraum ist zugleich Laborraum, das Leben ist
immer zugleich Experiment, noch kennt niemand mehr als Zwischenergebnisse. Die allerdings geben reichlich Anlass für skeptische Haltungen und wenig für pathetische Zukunftshoffnungen,
aber bitte, nichts präjudizieren ... Und immer wieder sorgt, mitten im Rattengetümmel, Neuenfels dafür, dass die Menschen auf der Bühne für sich und mit der Musik allein
sind. Auch Elsa und Lohengrin machen einen Prozess der Menschwerdung durch, nachdem sie, wie von der Musik herbeigerufen, aus großer, heiliger Ferne hereingekommen sind ... Da hört man
dann, einerseits, wie Andris Nelsons mit dem Orchester arbeitet. Nach einem etwas holzschnitthaften und risikoreichen Vorspiel kommt er im Drama an. Er bremst Tempi, nimmt Lautstärke aus den
Szenen, setzt Akzente, markiert Steigerungen, arbeitet mit der orchestralen Klangbalance. Man hört Farben und Geflechte, Nuancen und Regungen und vieles, was sonst oft verborgen bleibt.
Alles ist so nahe am Geschehen, dass suggestive dramatische Meta-Einheiten entstehen. Das erlebt man nicht oft, dass Regie und Musik zu einer solchen Symbiose finden wie zuweilen hier ...
Neuenfels’ Inszenierung erscheint insgesamt eher weise als provokant, eher ironisch als konfrontativ, und sie ist von großem Respekt für die Musik geprägt. Nicht alles
läuft von Anfang an rund, der erste Akt lässt Fragen offen, aber im zweiten ziehen sich die Fäden zunehmend schlüssig zusammen. Daran hat Nelsons’ Arbeit wie auch
Reinhard von der Thannens kühl wirkungsvolles Bühnenbild erheblichen Anteil.
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Julia Spinola schreibt in der FAZ unter anderem: ... Neuenfels wäre nicht Neuenfels, wenn er nicht auch einen gewissen Kitzel bei der Vorstellung eines sich gruselnden
Festspielpublikums genossen hätte. Dennoch darf man den Nestor des Regietheaters beim Wort nehmen, wenn er beteuert, es sei ihm nicht um die Provokation gegangen, sondern um das Werk. Denn
dieser „Lohengrin“, mit dem Neuenfels im Alter von neunundsechzig Jahren im Allerheiligsten der deutschen Oper angekommen ist, zählt tatsächlich zu seinen klarsten,
stringentesten Deutungen ... Sogar der Ratten-Slapstick zu Beginn der dritten Szene des zweiten „Lohengrin“-Akts hat in ihr seinen genauen Sinn. Denn worum geht es in der Sage um den
geheimnisvollen Schwanenritter, auf den das brabantische Volk und die bange Elsa all ihre Hoffnungen setzen, wenn nicht um die Frage, wie viel Fremdbestimmung durch vermeintlich gottgesandte
Charismatiker der Mensch braucht? Und: wie viel Autonomie ihm zuzumuten ist? ... Doch auf platte Botschaften hat es diese Inszenierung nicht abgesehen. Sie arbeitet eher mit produktiven
Verrätselungen: suggestive, anspielungsreiche Bilder, die unter die Haut gehen, noch bevor man sie ganz entschlüsselt hat, die lange im Gedächtnis haften und weiterarbeiten ... Der
junge Lette Andris Nelsons ... wirft sich mit Verve in Wagners Partitur. Seidig und durchsichtig klingt das Vorspiel, expressionistisch zerfurcht die schroffe Ortrud- und Telramund-Motivik. Die
instrumentalen Gesten werden sprechend und liebevoll ausmusiziert. Das trägt über einige gelinde Koordinationsprobleme mit der Bühne besonders in den heiklen Chorpartien hinweg,
die sich mit zunehmender Erfahrung noch legen werden. Insgesamt also eine fulminante Festspieleröffnung. Als Kandidat für den „Ring“ im Wagnerjahr 2013, der – so wird
gemunkelt – wohl nach dem Stuttgarter Modell nicht in der Hand eines Regisseurs liegen wird, hat sich Neuenfels schon ins Spiel gebracht.
gdm
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