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Sie spielten die Szenen "Einzug in Jerusalem" und "Vertreibung der Händler", bei denen auch 150 Kinder mitwirken, wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten. Die Probe bei winterlichen
Temperaturen dauerte drei Stunden.
Für viele der 500 Mitwirkenden handelte es sich um die erste Probe zu den kommenden Passionsspielen. Der Münchner Volkstheater-Intendant und Spielleiter Christian Stückl sagte, die
erste Probe mit dem "Volk" sei für ihn immer ein besonders spannender Moment. Es gehe darum, wieder ein Gespür für die große Anzahl der Mitwirkenden zu bekommen. In den
nächsten Wochen werden immer wieder Proben im Passionstheater stattfinden. Derzeit ist das beheizte "Kleine Theater" noch Ort für die meisten Proben.
Zu den Passionsspielen haben sich fast 2500 Oberammergauer gemeldet, darunter 638 Kinder. Das sind so viele wie noch nie zuvor. Alle Darsteller sind aus dem Dorf. Sie müssen entweder in
Oberammergau geboren sein oder dort seit 20 Jahren leben.
Das Passionsspiel über das Leiden, Sterben und die Auferstehung Christi geht auf ein Pestgelübde aus dem Jahr 1633 zurück. Premiere ist am 15. Mai. Bis zum Ende der
Aufführungen am 3. Oktober erwarten die Veranstalter eine halbe Million Zuschauer aus aller Welt. Die Proben hatten Ende November begonnen.
dpa
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