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"Ich habe keine spezielle Ansicht über das Wagnersche Werk", betonte der Dramatiker wenige Tage vor seiner ersten Opernregie. "Wenn ich komponieren könnte, würde ich gerne eine
Oper schreiben, aber nicht auf die Wagnersche Art." Musikalisch bevorzugt Dorst ältere Musik von Bach, Händel oder Purcell.
Schwierigkeiten mit Wagner
Mit Wagners Musik habe er Schwierigkeiten. "Ich bin ein unpathetischer Mensch, Wagners Musik ist aber pathetisch", erklärte Dorst in dem Sender. Der Dramatiker hatte nach der Absage des
dänischen Filmregisseurs Lars von Trier vor zwei Jahren die Regie in der Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" übernommen. Die 95. Richard-Wagner-Festspiele werden am kommenden Dienstag
(25. Juli) mit einer Wiederaufnahme der Oper "Der fliegende Holländer" in der Inszenierung von Claus Guth eröffnet. Die Premieren der Neuinszenierungen der vier "Ring"-Werke "Das
Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Die Götterdämmerung" stehen am 26., 27., 29. und 31. Juli auf dem Programm.
Die musikalische Leitung hat Christian Thielemann. Ferner stehen bis zum 28. August "Tristan und Isolde" in der Regie von Christoph Marthaler sowie "Parsifal" in der Inszenierung von Christoph
Schlingensief auf dem Spielplan am "Grünen Hügel".
Foto: dpa
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