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Bis zum 29. Juli bilden sich mehr als 200 junge Musiker und Sänger bei den international hochkarätig besetzten 47. Meisterkursen der Hochschule für Musik "Franz Liszt" weiter. Sie
kommen aus 24 Ländern, darunter aus Japan, Südafrika und Brasilien.
Neben dem Unterricht mit Dozenten wie der Sängerlegende Peter Schreier, Aurèle Nicolet (Flöte) und Michael Sanderling (Violoncello) bieten die Meisterkurse fünf Konzerte von
Gastprofessoren. Höhepunkt ist das festliche Abschlusskonzert am 29. Juli im Musikgymnasium Belvedere. Insgesamt stehen zwölf Kurse in Klavier, Violine und Flöte bis zu
Liedinterpretation an. Weitere Weimarer Spezialitäten sind ein Orchesterstudio mit der Jenaer Philharmonie sowie der Workshop Komposition.
Die Meisterkurse gehen in ihrem Kern auf den Komponisten, Dirigenten und Klavierpädagogen Franz Liszt (1811-1886) zurück. Er unterrichtete in seinen letzten Lebensjahren begabte
Klavierschüler aus aller Welt in Weimar. 1901 organisierte der italienische Pianist Ferruccio Busoni erstmals "Weimarer Meisterkurse" für Klavier und Komposition. In der DDR war das
Musikseminar eines der wenigen und damit heiß begehrten Treffpunkte zwischen Dozenten und Studenten aus Ost und West.
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