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Die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes Berlin vergeben. Sie erinnert an die März-Revolution von 1848 und wird immer am 18.
März verliehen. In diesem Jahr würdigte die Jury Verdienste in der Sektion Darstellende Kunst.
Langhoff gehöre zu den "herausragenden Regisseuren unseres Landes", betonte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Mittwoch. Wowereit erinnerte daran, wie Langhoff
1991 "in nachrevolutionärer Zeit", das Deutsche Theater Berlin übernahm. "Es waren Zeiten des Umbruchs, und dennoch sind dem Haus unter Thomas Langhoffs Ägide bedeutende und
wichtige Inszenierungen gelungen, nicht zuletzt seine eigenen. Er ist ein großer Berliner Theatermann, und wem, wenn nicht ihm, gebührt der Berliner Kunstpreis?"
Langhoff, der als Mann für das klassische Fach gilt, wurde in Zürich geboren und stammt aus einer Theaterfamilie. Er kam 1948 nach Ost-Berlin, seine
Schauspielausbildung absolvierte er in Leipzig. Seine Bühnenkarriere begann am Hans Otto Theater in Potsdam. Die Liste seiner Inszenierungen ist lang. Zu seinen Bühnen
gehörten das Maxim Gorki Theater in Berlin und die Münchner Kammerspiele. Am Deutschen Theater war er zehn Jahre Intendant. Beim Berliner Theatertreffen war er mit sechs Stücken
eingeladen. Für das Fernsehen drehte Langhoff Filme wie "Guten Morgen, du Schöne" nach dem Buch von Maxi Wander.
dpa
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