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Die deutsche Erstaufführung der österreichischen Erfolgsproduktion "komA" sei am 9. April am Tellkampf-Gymnasium in Hannover geplant, teilte das Schauspiel am Montag mit. 19
Schüler, 2 Lehrer und 2 Schauspieler wirken an der Inszenierung mit, die die Zuschauer unter anderem durch Klassenräume, das Lehrerzimmer, die Aula und den Keller führt. "Wir
glauben nicht, dass wir mit dem Theaterstück Prävention betreiben oder die Welt verbessern können", sagte Direktorin Helma Kaienburg. "Aber es kann zum Nachdenken anregen."
"Es geht in "komA" ganz klar um eine fiktive Geschichte", sagte Regisseur Mirko Borscht. Statt einer reißerischen Darstellung der Tat ständen die Hintergründe im Mittelpunkt. "Wie
deutlich waren die Signale, hätte man einschreiten können, und wer hätte einschreiten müssen?" Das Stück der österreichischen Autoren Volker Schmidt und Georg
Staudacher wurde 2007 in Wien und Linz uraufgeführt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Für die deutsche Inszenierung wurde die Produktion weiterentwickelt. Die beteiligten
Schüler im Alter von 15 bis 21 Jahren kommen von Schulen im Großraum Hannover, einige wurden von den Theatermachern auf der Straße für das Projekt engagiert.
dpa
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