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Dies bestätigte Pressesprecherin Ulla Kalchmair am Donnerstag in Salzburg. Gründe könnten jedoch "aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht genannt werden". Eine
Wirtschaftsprüfungskanzlei sei damit beauftragt worden, "etwaige unzulässige geschäftliche Verflechtungen" zwischen den Osterfestspielen und den Salzburger Festspielen zu
prüfen.
In österreichischen Medienberichten war am Donnerstag von "jahrelangen Unregelmäßigkeiten" sowie von "viel veruntreutem Geld über lange Jahre" die Rede. Auslöst wurden
die Trennung von Kretschmer durch eine Wirtschaftsprüfung der formal unabhängigen Osterfestspiele, dem von Herbert von Karajan gegründeten Salzburger Festival der Berliner
Philharmoniker. Diese hatten zur Entlassung von Osterfestspiel-Geschäftsführer Michael Dewitte geführt. Der Berliner Kunstförderer und Anwalt Peter Raue wurde neben dem
Salzburger Bernd Gaubinger zum interimistischen Leiter der Osterfestspiele bestellt. Für Kretschmer wird derzeit nach einem Interimsleiter gesucht.
Die geschäftsführende Präsidentin der Osterfestspiel-Stiftung, die Salzburger Landeshauptfrau (Ministerpräsidentin) Gaby Burgstaller (SPÖ), drängt unterdessen auf
eine "lückenlose Aufklärung" der Vorgänge rund um Ex-Geschäftsführer Dewitte. Die Politikerin, die auch dem Kuratorium des Sommerfestivals angehört, kündigte
an, dass von allen verantwortlichen Personen "Wiedergutmachung für finanzielle Schäden" verlangt werde.
dpa
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