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Als sein Fahrer ihn am Freitag mit seinem Wagen durch die Fußgängerzone zu einem Gespräch mit dem Vorstand der Wiener Philharmoniker chauffieren wollte, wurde er von einem Beamten
gestoppt. Auf die Frage nach einer Sondergenehmigung antwortete der Fahrer: "Die sitzt bei mir im Auto". Immerhin hatte Domingo erst vor wenigen Tagen einen Preis der Mozartstart für seine
Festspieltreue erhalten.
Dies aber rührte den Salzburger Staatsdiener wenig. Zwar ließ er den berühmten Tenor zu seinem Gesprächstermin fahren, Domingos Chauffeur aber erhielt eine Anzeige. Salzburgs
Verkehrs-Stadtrat Johann Padutsch verteidigte am Freitag das Verhalten seines Ordnungshüters. Nach einem "jahrzehntelangem Kampf" für die Salzburger Fußgängerzone müsse
man eben die Einhaltung "scharf kontrollieren". Sie gelte "für alle Menschen (...), so verdienstvoll und prominent sie auch sein mögen."
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