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Eine Pause sei nötig, um irreparable Schäden zu vermeiden, so die Diva. Foto: dpa
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Netrebko betonte am Dienstag in München, sie leide derzeit unter einer akuten Kehlkopfentzündung und könne deshalb nicht singen. Bei Missachtung der Pause drohten irreparable
Schäden.
Die Kritik von Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler im ORF könne sie daher nicht verstehen. "Mir tut es leid für die Umstände, die dadurch für das Publikum, meine
Kollegen und die Organisatoren der Salzburger Festspiele entstanden sind", betonte die russische Sängerin, "allerdings schmerzt und befremdet es mich sehr, dass Helga Rabl-Stadler, nachdem
ich fünf Jahre in Folge mehr als 30 Vorstellungen zuverlässig gegeben habe, jetzt Unwahrheiten über mich verbreitet."
Ursprünglich hatte Netrebko bei den Festspielen am Mittwoch und am Freitag in Stabat Mater, einem Werk des Barock-Komponisten Giovanni Battista Pergolesi, auftreten sollen. Netrebkos
Management betonte, die Aufführung sei eine Idee von Netrebko gewesen und auf ihren ausdrücklichen Wunsch in das Festspielprogramm aufgenommen worden.
"Anna Netrebko hat von daher nicht die geringste Veranlassung, die beiden Aufführungen außer aus den oben genannten Gründen abzusagen." Die Zuverlässigkeit von Netrebko sei in
der Branche vorbildlich und unbestritten.
"Ich liebe Salzburg und die Menschen dort. Salzburg ist meine künstlerische Heimat geworden. Ich bin gerne dort", versicherte die Sopranistin.
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