|
Das Veranstaltungszentrum Bregenzer Festspielhaus präsentiert sich nach Sanierung und Erweiterung vom 7. Juli an in neuem Gewand. Das kündigten der Präsident der Bregenzer
Festspiele, Günter Rhomberg, und der Vorarlberger Regierungschef Herbert Sausgruber an.
Das 1980 eröffnete Haus, in dem Kulturveranstaltungen und Kongresse stattfinden, ist in zehn Monaten Bauzeit mit Investitionen von 40 Millionen Euro grundlegend neu gestaltet worden. So
wurden Vorplatz und Eingangsbereich sowie der große Saal mit 1690 Sitzplätzen komplett renoviert. Das Zentrum am Bodenseeufer neben der großen Seebühne zählt im Jahr
rund 400 000 Besucher.
Neben den Veranstaltungen der Bregenzer Festspiele, die in diesem Jahr vom 19. Juli bis zum 20. August dauern, finden in dem Haus Aufführungen von Oper, Musical und Ballett und
Orchesterkonzerte sowie Tagungen statt. Wegen der Renovierung des Zentrums hat die Opern-Rarität, die sonst stets den Auftakt der Bregenzer Festspiele bildet, erst am 7. August Premiere.
Gezeigt wird "Der Untergang des Hauses Usher" von Claude Debussy nach einer Erzählung von Edgar Allen Poe. Die Festspiele haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr zu Unrecht vergessene
Opern neu zu inszenieren. Auf der Seebühne mit ihren 7000 Plätzen steht die Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis "Der "Troubadour" vom Vorjahr auf dem Programm.
IInternet: www.festspielhausbregenz.at
www.bregenzerfestspiele.com
|