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21.03.2007 |
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Von Backsteinen, Fachwerk und großen Gefühlen
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Wagner-Lücke geschlossen: Das erste umfassende Buch über Architektur, Geschichte und Wirkung des Bayreuther Festspielhauses ist erschienen
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Bayreuth - Über keinen anderen Komponisten ist so viel geschrieben worden wie über Richard Wagner. So gut wie alles ist dokumentiert. Was er sagte, wie er lebte, wo er wirkte, warum er wie handelte.
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Man hat sein Leben durchwühlt, seine Kompositionen analysiert, sein Denken seziert, die Wirkung seiner Musik erforscht. Richard Wagner das gläserne Genie.
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Außergewöhnliche Ansichten und ungewöhnliche Einblicke verspricht das soeben erschienen „Richard Wagner Festspielhaus Bayreuth”. Die Abbildung zeigt einen
Blick von der gigantischen Hinterbühne bis ins Auditorium. Die Bilder stammen von dem Fotografen Jens Willebrand. Foto: Willebrand
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Allein: Der Genius Loci des Meisters, das von ihm für ihn und die Aufführung seiner Werke geschaffene Festspielhaus zu Bayreuth, ist bisher noch nie erschöpfend in Wort und Bild
dargestellt worden. Ein Un-Zustand, wie der Musikwissenschaftler Markus Kiesel (Kaufmännischer Direktor der Ludwigsburger Schlossfestspiele), der Architekturexperte Dietmar Schuth, , der
Grafikdesigner Joachim Mildner und der Fotograf Jens Willebrand, fanden. Und, voila: jetzt legen sie, nach mehr als einjähriger Recherche, brandneu und druckfrisch, das „Richard Wagner
Festspielbuch Bayreuth” vor.
Mit mehr als 200 durchaus beeindruckenden Fotografien, über 150 historischen Ansichten und Plänen darunter die bisher kaum bekannten Bautagebücher des Festspielarchivs
und vielen, vielen Informationen. Über die Backsteine und das Fachwerk, die Architektur und die dahinter steckenden Visionen. Außerdem erzählen der Dirigent Pierre Boulez und
Regisseur Harry Kupfer, wie sie dieses Haus erfahren, erlebt, gefühlt haben.
Das 224-seitige Buch (Format ca. 235 mal 315 Millimeter) ist durchgängig farbig gedruckt und hat über 300 Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen. Subskriptionspreis bis 31. März: 54
Euro, danach 68 Euro. Zu bestellen über den Buchhandel (ISBN 978-3-00-020809-6) oder über Internet unter www.bayreuthbuch.de
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| Quelle: Von Gert-Dieter Meier |
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