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"Das Museum muss dringend modernisiert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden", sagte Stiftungsratsvorsitzender Toni Schmid am Dienstag. Bereits an diesem Mittwoch will der
Bayreuther Stadtrat nach Angaben von Oberbürgermeister Michael Hohl (CSU) einen Architektenwettbewerb für die Neugestaltung des Museums ausloben.
Die Villa Wahnfried, das einstige Wohnhaus Richard Wagners, soll in ihrer ursprünglichen Form erhalten bleiben. Dort soll künftig das Leben und Wirken des Komponisten gezeigt werden. Im
angrenzenden Park ist ein dreigeschossiger Neubau mit jeweils rund 600 Quadratmeter Platz für die neu gestaltete Dauerausstellung, Sonderausstellungen und Tagungen sowie für das Depot
des Nationalarchivs der Richard- Wagner-Stiftung geplant.
Die Stasi-Vergangenheit von Festspielsprecher Peter Emmerich stand dagegen nicht auf der Tagesordnung des Stiftungsrates. Die vollständige Aufklärung des Sachverhalts werde bei einer
Sitzung der Festspiel GmbH als dem zuständigen Arbeitgeber erfolgen, teilte Oberbürgermeister Hohl weiter mit. Emmerich hatte vor wenigen Wochen eingeräumt, dass er als junger Mann
Ende der 1970er Jahre für einige Zeit als inoffizieller Mitarbeiter für den Staatssicherheitsdienst der DDR gearbeitet hatte. Der 51-Jährige war 1989 - wenige Monate vor dem
Mauerfall - von Dresden nach Bayreuth gekommen. Festspielleiterin Katharina Wagner hatte bereits im Januar angekündigt, sie werde an Emmerich festhalten.
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