SUCHBEGRIFF:
FESTSPIELE SPEZIAL
1

WAGNERWIKI
WagnerWiki
FESTSPIELE-SHOP

Festspiele-Shop
Bayreuth Salzburg Bregenz Baden-Baden Sonstige Bilder Forum
24.07.2007

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Zusammenfassung der Handlung

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg ist eine romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner. Sie ist seine fünfte Oper und entstand zwischen 1842 und 1845. Die Uraufführung fand am 19. Oktober 1845 im Königlich Sächsischen Hoftheater (Semperoper) in Dresden statt. Das Libretto stammt vom Komponisten selbst und ist stark inspiriert durch unabhängige Sagen aus dem Deutschen Sagenbuch von Ludwig Bechstein: „Die Mähr von dem Ritter Tannhäuser“, „Der Sängerkrieg auf der Wartburg“ und „Die heilige Elisabeth“. In diesem Werk verbindet Richard Wagner die spätmittelalterliche Sage um Tannhäuser, der für sein Verweilen im Venusberg Erlösung suchte, mit dem sagenhaften Sängerkrieg auf der Wartburg, in dem ein Sängerfest zu einem letztlich mit Waffengewalt ausgetragenem Wettkampf im Rahmen des Streits zwischen Staufern und Welfen wurde.

Erster Akt


Tannhäuser liegt, während um ihn herum ein eksta­tisches Liebesfest gefeiert wird, schlafend im Schoß der Ve­nus. Als der Sinnestaumel endet, erwacht der Ritter. Im Traum hörte er Glockengeläute und sehnt sich jetzt, der leidlosen Genüsse des Venusberges überdrüssig, zurück nach der Erde. Vergebens sucht Venus durch Verheißung großer Wonnen, aber auch durch die Dro­hung, er werde sie niemals wiederfinden, den Gelieb­ten zurückzuhalten. Tannhäuser bricht ihren Verfüh­rungszauber durch Anrufung der Heiligen Jungfrau Maria und verlässt das unterirdische Reich, um zu Eli­sabeth zurückzukehren, die er vor Jahren verließ und noch immer liebt.

Tann­häuser findet sich kniend, vom Gesang einer vorüberziehenden Pil­gerschar ergriffen, vor einem Marienbildnis wieder. Landgraf Hermann und seine Minnesänger, die von der Jagd zurückkehren, finden den Betenden, der jedoch weiterziehen und sich nicht wieder dem Kreis der Sänger anschließen will, dem er einst zugehörte. Erst als er von Wolfram von Eschenbach erfährt, dass Elisa­beth ihn noch nicht vergessen hat und nie mehr auf ei­nem Sängerfest erschienen ist, seit er sie verließ, lässt Tannhäuser sich zur Rückkehr auf die Wartburg bewe­gen.

 

Zweiter Akt


Wol­fram, der selbst von tiefer Zuneigung für die Nichte des Landgrafen erfüllt ist, jetzt aber zugunsten Tann­häusers verzichtet, führt diesen zu Elisabeth, die ihm ihre Liebe gesteht. Der Landgraf hat alle Edlen des Landes zu einem großen Sängerfest geladen, auf dem das Wesen der Liebe ergründet und besungen werden soll. Der Preis für den Sieger ist die Hand Elisabeths.

Dem von Wolfram, Walther von der Vogelweide und Biterolf vertretenen Ideal keuscher Liebe hält Tann­häuser, zur wachsenden Empörung der Zuhörer, seine Auffassung von freier, sinnlicher Lust entgegen, die in einem Hymnus auf die Venus gipfelt. Mit knapper Not kann Elisabeth verhindern, dass der Sängerwettstreit in einen blutigen Kampf umschlägt, und fleht um Gnade für Tannhäuser. Der Landgraf verweist den Ritter des Landes und gebietet ihm, mit den Pilgern nach Rom zu ziehen, um den Papst um Vergebung seiner Sünde zu bitten.

Dritter Akt


Elisabeth sucht umsonst unter den zurückkehrenden Pilgern nach Tannhäuser und bittet die Heilige Jungfrau um ihren Tod. Als es Nacht geworden ist, kommt erschöpft und mit zerrissener Kleidung noch ein einzelner Pilger, in dem Wolfram Tannhäuser erkennt. Dieser schildert die vergebliche Mühsal seiner Büßerreise, denn der Papst habe ihm die Absolution versagt: seine Sünde könne sowenig Vergebung finden, wie es möglich sei, dass der Hirtenstab in seiner Hand jemals wieder grünen werde. In wütender Verzweiflung will Tannhäuser in den Hörselberg zurück.

Die Liebesgöttin erscheint, doch Wolfram erinnert Tannhäuser an die Liebe Elisabeths; dieser besinnt sich, und der Venuszauber zerbricht. Von der Wartburg herab kommt ein Trauerzug mit dem Leichnam Elisabeths, an deren Sarg Tannhäuser tot zusammenbricht. Im selben Augenblick kehren weitere Pilger zurück, die den frisch ergrünten Stab des Papstes — Symbol für Tannhäusers Erlösung — mit sich führen.

Bewerten Sie diese Meldung:
1 Punkt 2 Punkte 3 Punkte 4 Punkte 5 Punkte

zurück zur Übersicht
 
1
1

Videos, Livecams und Fotostrecken

"Lohengrin"- Neuinszenierung

Auffahrt 2010

Webcam Bayreuth

Videos über Bayreuth

Lohengrin

1

Ein Blick über Bayreuth - per Webcam

1
 
1
1

Weitere Meldungen


20.07.2010

Lohengrin

Die Zusammenfassung der Handlung
Lohengrin
10.09.2007

Tristan und Isolde

Die Zusammenfassung der Handlung
Tristan und Isolde
24.07.2007

Parsifal

Die Zusammenfassung der Handlung
Parsifal
24.07.2007

Die Meistersinger von Nürnberg

Die Zusammenfassung der Handlung
Die Meistersinger von Nürnberg
23.07.2007

Das Rheingold

Erster Teil (»Vorabend«) der Tetralogie Der Ring des Nibelungen
Das Rheingold
23.07.2007

Die Walküre

Die Zusammenfassung der Handlung
Die Walküre
Zum Anfang der Seite gehen
Kontakt
Online-Werbung
Datenschutz
Impressum
 FESTSPIELE.DE ist ein Service des Nordbayerischen KURIER 
Nordbayerischer Kurier GmbH & Co - Zeitungsverlag KG Bayreuth  Maxstraße 58-60  95444 Bayreuth
 Design, Umsetzung und CMS: TMT TeleService GmbH & Co. KG